KI-Kurs für Anfänger in Merseburg (02.07.2026)

Bits & Bytes

KI-Kurs für Anfänger in Merseburg (02.07.2026)

Petrolfarbener Schriftzug „Bits & Bytes“, inmitten lauter hellgrauer Nullen und Einsen. Eine Null und eine Eins sind in einem Himbeerton farbig hervorgehoben. Der Hintergrund ist weiß.

Am 2. Juli 2026 durfte ich wieder einen Kurs mit dem Titel KI-Programme kennenlernen, verstehen und im Alltag nutzen geben. Die Schulung fand im Auftrag der Regionalstelle Süd des Paritätischen Wohlfahrtsverbands in den Räumlichkeiten der Paritätischen Selbsthilfekontaktstelle Saalekreis in Merseburg statt und wurde als Zusatztermin zu meinem Kurs Ende Mai angeboten, der ebenfalls dort stattgefunden hatte, wofür aber nicht alle Interessierten einen Platz bekommen hatten.

Der Kurs war wieder gut besucht, weshalb die Tische für die Teilnehmer im Vergleich zum letzten Mal einzeln standen, um mehr Sitzmöglichkeiten zu schaffen. Ich bekam diesmal ein Rednerpult und einen Hocker, was zugleich eine neue Erfahrung für mich war.

Ein herzliches Dankeschön an die Paritätische Selbsthilfekontaktstelle Saalekreis für die Bereitstellung der Räumlichkeiten für den KI-Anfängerkurs
Diesmal gab es eine neue Raumaufteilung mit mehr Sitzmöglichkeiten sowie ein Rednerpult und einen Hocker

Nach und nach füllte sich der Raum mit Teilnehmern, die alle gekommen waren, um den Umgang mit einem Tablet sowie die Nutzung und Funktionsweise verschiedener KI-Programme wie ChatGPT, Google Gemini, Google Lens, Microsoft Copilot und Perplexity zu erlernen.

Kursinhalte: Diese KI-Themen wurden behandelt

Die meisten der Teilnehmer arbeiteten an für den Kurs zur Verfügung gestellten Tablets, auf denen die relevanten KIs bereits vorinstalliert worden waren.

Themenschwerpunkte waren:

  • Informationen finden
  • Wege planen
  • Briefe und Formulare verstehen
  • Eigene Texte schreiben
  • Sprachen lernen
  • Text aus Dokumenten transkribieren
  • Anregungen für Kochrezepte finden
  • Inhalte auf Dokumenten, Fotos oder dem Bildschirm erkennen und weiterverarbeiten

Der Kurs hatte zum Ziel, den Teilnehmern die Angst vor der modernen Technik zu nehmen, und war in drei Teile gegliedert: ein theoretischer Teil, ein praktischer Teil unter meiner Anleitung und eigenständige praktische Übungen.

Theorie: KI-Grundlagen

Nachdem mich die Einrichtungsleiterin der Paritätischen Selbsthilfekontaktstelle Saalekreis herzlich willkommen geheißen und vorgestellt hatte und ich anschließend auch selbst noch ein paar Dinge zu mir sagte, begannen wir mit den theoretischen Grundlagen: Die Teilnehmer erfuhren, woher die meisten namhaften KI-Programme kommen und welche mitunter großen Firmen dahinterstecken. Außerdem ging es um die Definition des Begriffs Künstliche Intelligenz sowie darum, was genau Sprach-, Welt- und Visionsmodelle sind und was diese können.

Weiter ging es mit den verschiedenen Arten von Künstlicher Intelligenz und der Frage, wo uns KI im Alltag bereits begegnet war, lange bevor es diesen Begriff gab. Solche Dinge wie Autokorrektur und Wortvorschläge, Fahrassistenzsysteme im Auto (z. B. Einparkhilfe, Spurhalteassistent) oder Sprachassistenten (z. B. Siri, Alexa, Google Assistant) waren den meisten Teilnehmern einleuchtend oder wurden teilweise von ihnen als Beispiele genannt.

Anschließend beschäftigten wir uns damit, welches KI-Programm sich am besten wofür eignet: Während manche KIs direkt auf aktuelle Web- und Kartendaten zugreifen, also bestens für das Einholen aktueller Infos geeignet sind, nutzt man andere wiederum eher, wenn es ums verständliche Erklären oder Zusammenfassen von Texten oder auch um das Anpassen von Ton und Stil geht. Praktisch kann es aber auch sein, die Kamera eines Smartphones oder Tablets mit einer Suchmaschine zu verbinden: So lassen sich die verschiedensten Dinge mit der Kamera erkennen, analysieren oder direkt weiterverarbeiten.

Bevor es an die praktischen Übungen ging, beschäftigten wir uns noch mit den Begriffen Maschinelles Lernen, Deep Learning und Algorithmen sowie den Fragen, wie intelligent Künstliche Intelligenz eigentlich ist und ob sie Vorurteile hat.

Praxis: Erste Erfahrungen mit KI-Tools

Im Praxisteil probierten die Teilnehmer die zuvor genannten KI-Programme rege aus, verglichen die Antworten verschiedener KIs miteinander und testeten, wie man Bilder oder Dateien hochladen, Bilder scannen bzw. Inhalte auf Dokumenten, Fotos oder einem Bildschirm erkennen und weiterverarbeiten kann.

Der kleine Plüschhase, den mir der Organisator der Regionalstelle Süd des Paritätischen Wohlfahrtsverbands ein Jahr zuvor geschenkt hatte und der mich seitdem bei all meinen Tablet- und KI-Kursen begleitet, kam auch diesmal wieder gut bei den Teilnehmern an: Noch bevor wir offiziell begonnen hatten, geriet eine Teilnehmerin ins Schwärmen und entführte das als Displayreiniger dienende plüschige Kuscheltier, um es ihrer Sitznachbarin zu zeigen. Später setzte ich den Plüschhasen bewusst ein, ließ die Teilnehmer ihn in einem KI-Programm ihrer Wahl mit der Kamera erfassen und anschließend Informationen dazu erfragen, etwa wo man einen solchen Displayreiniger kaufen kann.

Neben dem Schreibmodus widmeten wir uns auch der Spracheingabe, die die Nutzung von KI grundsätzlich bequemer, schneller und intuitiver macht, da Gedanken direkt ausgesprochen statt eingetippt werden können.

Da so viele neue Themen und Funktionen auf einmal doch sehr fordernd und anstrengend sind, legten wir während des Praxisteils eine kleine Pause ein, in der eine reich gedeckte Tafel mit u. a. frischem Obst und Kuchen auf uns wartete, die die Einrichtungsleiterin der Paritätischen Selbsthilfekontaktstelle Saalekreis wie bereits beim letzten Mal mit viel Liebe vorbereitet und zusammengestellt hatte.

In der Pause gab es u. a. frisches Obst und Kuchen

Frisch gestärkt ging es anschließend mit praktischen Übungen weiter. Um zu verdeutlichen, was alles möglich ist und dass auch Bilder verändert werden können, demonstrierte ich den Kursteilnehmern außerdem die kreativen Ergebnisse aus meinem KI-Kurs für Anfänger in Halle (Saale) von Ende Mai.

Positive Rückmeldungen

Zum Schluss bat ich die Teilnehmer wie am Ende eines jeden Kurses um ihre Schulungsbewertungen, da mich wie immer interessierte, wie es ihnen gefallen hat und was ich künftig möglicherweise noch verbessern könnte. Dafür hatte ich im Vorfeld einen QR-Code erstellt, den sich nun jeder mit dem Tablet scannte und der zu einem von mir erstellten Formular mit einem kurzen Fragebogen führte. Das Scannen des QR-Codes war für einige Teilnehmer eine ebenfalls neue Erfahrung, konnte aber bei dieser Gelegenheit gleich geübt werden.

Von der Einrichtungsleiterin gab es neben herzlichen Dankesworten einen Kasten mit „merci“-Schokoladenriegeln und die Kursteilnehmer klopften wie bereits jene bei meinem letzten Kurs in Zeitz Ende Juni anerkennend auf die Tische.

Ein Zeichen der Wertschätzung: Als Dankeschön gab es für mich einen Kasten „merci“-Schokoladen in der Limited Edition „Coconut Collection“

Danksagung

Ich bedanke mich ganz herzlich bei allen Organisatoren und Teilnehmern, die den Kurs überhaupt erst ermöglicht haben:

Mein besonderer Dank gilt den Teilnehmern, deren Neugier, Interesse und aktive Beteiligung wesentlich zum Erfolg des Kurses beigetragen haben.

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Über meinen Blog

Herzlich willkommen auf meinem Blog.

Hier geht es um alles, was Text- und Büchermenschen wie mich interessiert. Neben sprachlichen und kulturellen Themen sowie solchen aus der Welt der Bücher sind das unter anderem das (kreative) Schreiben, Redewendungen und ihre Herkunft, skurrile Schlagzeilen und das eine oder andere unnütze Wissen. Und da immer mal wieder Menschen wissen möchten, wie ich denn eigentlich zu meinem Beruf der Lektorin gekommen bin, werde ich hier auch hin und wieder etwas aus dem Nähkästchen plaudern, um genau solche Fragen zu beantworten.
Außerdem informiere ich über Neuigkeiten aus der Welt der Bits und Bytes, etwa wenn Google mal wieder an seinem Algorithmus schraubt und es neue Rankingfaktoren für Internetseiten gibt.

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