WordPress 6: Das umfassende Handbuch

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WordPress 6: Das umfassende Handbuch

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WordPress 6: Das umfassende Handbuch“ von Florian Brinkmann und Simon Kraft ist 2025 in der 3., aktualisierten und erweiterten Auflage im Rheinwerk Verlag erschienen und umfasst 900 Seiten.

Buch-Cover

Den Grundstein für dieses Buch, das als Standardwerk gilt, legte der 2021 verstorbene Richard Eisenmenger mit seinem Werk zu vorherigen WordPress-Versionen. In der nun erschienenen neuen Auflage haben es die Autoren, die beide tief in der WordPress-Community verwurzelt sind, aktualisiert, vollständig überarbeitet und auf den neuesten Stand gebracht. Das Buch ist aufgrund seines Aufbaus und der gewählten Themen rund um Version 6.7 des Content-Management-Systems (CMS) sowohl für Neulinge als auch für Fortgeschrittene sehr gut geeignet. Wer gerade erst beginnt, sich mit WordPress zu beschäftigen, sollte die Kapitel chronologisch durcharbeiten, da die Teile des Buchs aufeinander aufbauen. Wer ein bestimmtes Thema sucht, dem hilft der Index bei der Suche nach dem richtigen Kapitel.

Aufbau und Inhalte

  • TEIL I WordPress installieren und bedienen
  • TEIL II WordPress-Website anpassen und erweitern
  • TEIL III Beispiel-Projekte
  • TEIL IV WordPress optimieren und warten
  • TEIL V WordPress für Entwickler*innen

Der Inhalt umfasst 24 Kapitel:

Kapitel 1 – Was Sie mit WordPress vorhaben und wo Sie jetzt weiterlesen liefert neben einem spannenden Blick in die Geschichte mit den bisherigen Versionen von WordPress auch Wissenswertes zur Benutzung des Handbuchs, geht auf die Frage ein, wann dieses CMS (nicht) die richtige Wahl ist, und erklärt, dass sich nahezu alle Arten von Websites damit realisieren lassen – sei es ein Blog, eine Unternehmenswebsite, ein Online-Shop oder eine Online-Community –, oft sogar ohne über Programmierkenntnisse verfügen zu müssen.

Kapitel 2 – WordPress-Installation in wenigen Minuten mit Playground stellt eine Möglichkeit vor, WordPress ohne Webhoster lokal auszuprobieren. Die unterschiedlich komplexen Varianten für lokale Installationen variieren auch in den Möglichkeiten, die sich den Anwendern bieten.

Kapitel 3 – WordPress-Installation – flexibel zeigt die Alternative einer separaten Installation des Webservers und aller weiteren WordPress-Voraussetzungen auf, sollten die in Kapitel 2 thematisierten Möglichkeiten einer lokalen Installation mit Playground nicht zufriedenstellend sein.

Kapitel 4 – Hoster-Auswahl und Installation beschäftigt sich mit den Diensten sogenannter Webhoster, die Speicherplatz, eine Datenbank, Bandbreite und Rechenleistung auf spezialisierten Computern – auch Server genannt – zur Verfügung stellen, auf denen unzählige Websites betrieben werden.

Kapitel 5 – Administration und Konfiguration von WordPress stellt das WordPress-Backend vor, das nicht nur für die Verwaltung von Inhalten wichtig ist.

Kapitel 6 – Inhalte veröffentlichen widmet sich einem sehr zentralen Thema, nämlich dem Veröffentlichen von Inhalten und was es dabei zu beachten gilt.

Kapitel 7 – Benutzer*innen verwalten stellt verschiedene Rollen vor, die Nutzer einer WordPress-Instanz haben können. Vor allem wenn mehrere Personen parallel beteiligt sind, kann es vonnöten sein, verschiedene Berechtigungen zu vergeben.

Kapitel 8 – Kommentare managen beleuchtet das Thema Blog und den Umgang mit (kritischen) Äußerungen, Fragen oder auch mit Informationen, die Beiträge verbessern.

Kapitel 9 – WordPress Multisite stellt einen Modus vor, der in der Vergangenheit oft als Blog-Netzwerk bezeichnet wurde: Bereits seit Version 3.0 ist WordPress ab Werk in der Lage, mehrere voneinander durchaus unabhängige Websites in nur einer einzigen Installation zu betreiben. In der Vorauflage wurde das Thema zwar bereits angerissen, die Autoren waren allerdings der Meinung, dass es eine so mächtige Funktion verdient habe, ausführlicher vorgestellt zu werden, und haben es daher komplett neu in diese Folgeausgabe aufgenommen.

Kapitel 10 – Design anpassen zeigt, worauf es ankommt, wenn man einen guten ersten Eindruck bei den Besuchern hinterlassen will. Das Design sollte dabei allerdings nicht an allererster Stelle stehen – wichtiger sind die Inhalte, die eine Website zur Verfügung stellt.

Kapitel 11 – Neue Funktionen mit Plugins hinzufügen beleuchtet die vielfältige Erweiterbarkeit des WordPress-Cores, der von Hause aus zunächst recht schlank gehalten ist. Wer mehr Funktionen wünscht, kann aus einer Fülle an Plugins wählen und den Funktionsumfang individuell erweitern.

Kapitel 12 – Einen Online-Shop mit WooCommerce betreiben widmet sich dem Thema E‑Commerce und Webshop und betont, wie wichtig die richtige Planung im Vorfeld ist.

Kapitel 13 – Das Blog erklärt zunächst den Begriff Blog, der eine Wortkreuzung aus den Worten Web und Log darstellt und ursprünglich zunächst ein Internet-Tagebuch meinte. Tim Berners-Lee, der Begründer des World Wide Web, gilt mit seinem bereits 1990 gestarteten Blog als erster Blogger der Welt. Leser lernen die wichtigsten Schritte, Konzepte und Plugins kennen, mit denen man sich beschäftigen sollte, bevor man mit dem Bloggen startet.

Kapitel 14 – Eine Community-Website demonstriert anhand einer Vereinswebsite, wie sich WordPress als Community-Plattform nutzen lässt. Die bereits in Kapitel 7 vorgestellte grundlegende Benutzerverwaltung ermöglicht es beispielsweise, individuelle Konten mit unterschiedlichen Zugriffsrechten zum Lesen, für redaktionelle oder administrative Tätigkeiten anzulegen. Ein durchdachtes Konzept und die geschickte Auswahl der passenden Plugins sind dabei für den Erfolg essenziell.

Kapitel 15 – IndieWeb und Fediverse ist wie schon das Thema Multisite-Installation thematisch ganz neu hinzugekommen. Die Autoren werfen einen Blick auf soziale Netzwerke, die zunehmend auch für Blogger und Website-Betreiber an Bedeutung gewinnen, da sie für mehr Reichweite sorgen. Außerdem gehen sie darauf ein, wie man mittels IndieWeb und Fediverse die Vorteile sozialer Netzwerke direkt in WordPress nutzen und soziale Interaktionen wie Kommentare, Likes und Shares auf die eigene Website holen kann.

Kapitel 16 – WordPress-Wartung und ‑Pflege betont die Wichtigkeit regelmäßiger Backups und Updates. Beides benötigt nicht viel Zeit, ist jedoch essenziell.

Kapitel 17 – Migrationen, Synchronisationen und Deployments beschäftigt sich mit der Frage des richtigen Vorgehens, um den Stand einer WordPress-Installation zu übertragen. Dies kann nötig sein, wenn man einen lokalen Stand einer Website online stellen, eine Kopie einer Installation erstellen oder den Hoster wechseln will.

Kapitel 18 – WordPress absichern befasst sich mit dem wichtigen Thema Sicherheit. Wenngleich WordPress an sich ziemlich sicher ist, kann es hin und wieder zu Sicherheitslücken direkt am CMS kommen. Nach Bekanntwerden gibt es jedoch in der Regel in kürzester Zeit ein Sicherheitsupdate. Ein weiterer großer Vorteil: WordPress ist Open Source, das bedeutet: Dank einer aktiven Community, vieler Augen, die den Code im Blick behalten, und solider Update-Mechanismen ist man mit WordPress immer auf der relativ sicheren Seite. Die Autoren stellen einige Handgriffe vor, mit denen man sein System absichern kann.

Kapitel 19 – Performance-Optimierung beschäftigt sich mit der Ladezeit von Websites. Diese ist nicht nur aus SEO-Sicht – worum es im nächsten Kapitel ausführlich gehen soll – enorm wichtig, sondern dient zugleich der Benutzerfreundlichkeit: Die Geduld von Besuchern sollte nicht unnötig strapaziert werden, denn schlimmstenfalls verliert man Nutzer direkt wieder, wenn die Website zu lange lädt – und das wiederum hat negative Folgen fürs Suchmaschinenranking.

Kapitel 20 – Suchmaschinenoptimierung richtet sich an all jene, die ihre Website nicht nur hobbymäßig betreiben, sondern damit gefunden werden, Kunden gewinnen und Aufträge generieren wollen. Das Kapitel liefert einen Überblick über das doch sehr komplexe Thema und stellt die beiden Plugins The SEO Framework und Yoast SEO näher vor, mit denen man das Ranking in den Suchmaschinen positiv beeinflussen kann. Auch deren Unterschiede stellen die beiden Autoren in diesem Kapitel heraus.

Kapitel 21 – Notfallmaßnahmen gibt Tipps, was man tun kann, wenn man nach einer Plugin-Aktualisierung nur noch eine weiße Seite sieht oder die Website gehackt wurde.

Kapitel 22 – Grundwissen für WordPress-Entwickler*innen richtet sich gezielt an jene Nutzer, die WordPress nicht nur mit fertigen Themes und Plugins an die eigenen Bedürfnisse anpassen, sondern darüber hinaus auch selbst tätig werden und komplett eigene Plugins oder Themes entwickeln wollen. Die Autoren liefern ein wenig Grundwissen, setzen dabei allerdings grundlegende Kenntnisse in HTML, CSS, JavaScript und PHP voraus.

Kapitel 23 – Theme entwickeln gibt Tipps, wie man sein eigenes Theme erstellen kann. Das CMS WordPress bringt zwar von Hause aus etliche Themes mit, aus denen man wählen und die man auch an die eigenen Befürfnisse anpassen kann. Manchmal kann es jedoch vorkommen, dass Nutzer trotzdem kein geeignetes Theme finden. Wer aus diesem oder anderen Gründen ein eigenes Theme erstellen will, wird in diesem Kapitel fündig und bekommt Tipps.

Kapitel 24 – Plugin und Block entwickeln beschäftigt sich mit der Frage, was ist, wenn man kein passendes Plugin findet. Der Leser entwickelt ein Plugin, das verschiedene Aspekte von WordPress berührt, und wird damit für seinen weiteren Weg in der Plugin-Entwicklung gerüstet sein.

Leseprobe und Downloads

Fazit

WordPress 6: Das umfassende Handbuch“ ist das WordPress-Kompendium schlechthin und daher als Nachschlagewerk sowohl für Einsteiger als auch versierte WordPress-Nutzer gleichermaßen geeignet. Im Vergleich zur Vorauflage sind in dieser neuen Auflage einige Kapitel gänzlich neu hinzugekommen und die Autoren geben einen breiten Überblick über sämtliche Anwendungsszenarien. Die Themen reichen von den Grundlagen bis hin zur Entwicklung eigener Themes und Plugins. Auch auf neue Funktionalitäten, die WordPress 6.7 zu bieten hat, wird eingegangen.

Bisher erschienene Rezensionen im Überblick

CMS | Open Source | Website | WordPress

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Herzlich willkommen auf meinem Blog.

Hier geht es um alles, was Text- und Büchermenschen wie mich interessiert. Neben sprachlichen und kulturellen Themen sowie solchen aus der Welt der Bücher sind das unter anderem das (kreative) Schreiben, Redewendungen und ihre Herkunft, skurrile Schlagzeilen und das eine oder andere unnütze Wissen. Und da immer mal wieder Menschen wissen möchten, wie ich denn eigentlich zu meinem Beruf der Lektorin gekommen bin, werde ich hier auch hin und wieder etwas aus dem Nähkästchen plaudern, um genau solche Fragen zu beantworten.
Außerdem informiere ich über Neuigkeiten aus der Welt der Bits und Bytes, etwa wenn Google mal wieder an seinem Algorithmus schraubt und es neue Rankingfaktoren für Internetseiten gibt.

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