Am 14. Februar 2026 war nicht nur Valentinstag, sondern für mich auch der Tag meiner Premiere als Dozentin im Tablet-Kurs für Anfänger in der Lutherstadt Wittenberg. Ich war bereits Tage vorher etwas aufgeregt, freute mich aber auch sehr auf diese neue Erfahrung. Im Nachhinein kann ich sagen: Es hat großen Spaß gemacht und ich freue mich schon auf die nächsten Kurse.
Die o. g. Schulung fand im Bürgertreff des IB Wittenberg statt und war gut besucht. Da zwar viele, aber nicht ausschließlich Senioren teilnahmen, hatte ich den Kurs bewusst Tablet-Kurs für Anfänger genannt. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde ging es auch schon los.
Wir arbeiteten an identischen Samsung-Geräten, was es für die Teilnehmer einfacher und nachvollziehbarer machte.
Themenschwerpunkte waren:
- Tablet einschalten und ausschalten
- Symbole auf dem Bildschirm verstehen
- Bilder ansehen und vergrößern
- Videos abspielen
- Google-Konto einrichten
- Texte schreiben und löschen
- Mit Familie und Freunden chatten
- Spiele spielen
Inhalte
Zunächst schauten wir uns gemeinsam die Grundlagen an, also wie man das Tablet ein- und wieder ausschaltet. Außerdem klärten wir, wie der Standby-Modus funktioniert und wo sich die Lautstärke regulieren lässt. Danach ging es darum, wie man sicher über den Bildschirm sowie durch die verschiedenen Menüs navigiert. Auch wie man ein Bildschirmfoto erstellt, war Thema und wir besprachen, welche Bedeutung die vielen Symbole in der Benachrichtigungsleiste beziehungsweise in den Schnelleinstellungen haben und was sich grundsätzlich dahinter verbirgt.
Neben den bereits vom Smartphone vertrauten Apps lernten die Teilnehmer außerdem Widgets kennen. Auch wie man weitere Apps aus dem Play Store installiert, wieder löscht, wie man Apps in Ordnern ablegt und diese Ordner benennt, schauten wir uns an. Außerdem thematisierten wir den Umgang mit dem Browser, den Kalender und das Anlegen von Terminen.
Interessant war für viele Teilnehmer auch, dass und wie man mit dem Tablet Bilder und auch Videos aufnehmen kann. Anschließend schauten wir uns die Bilder und Videos in der Galerie an und bearbeiteten einige unserer Aufnahmen.
Das Thema Google-Konto und 2‑Faktor-Authentifizierung rissen wir eher am Rande an und gingen zügig zu den nächsten und viel interessanteren Themenbereichen E‑Mail und Chat über. Die zuvor kennengelernten Emojis wurden hier reichlich eingesetzt und wir besprachen, wie man Nachrichten nicht nur schreiben, sondern auch bearbeiten, als Entwurf speichern, später senden oder wieder löschen kann.
Am Ende übten die Teilnehmer ausgiebig das Scannen von QR-Codes und lernten verschiedene Spiele zum Zeitvertreib kennen, die zugleich den ungezwungenen Umgang mit den Geräten fördern sollten – und das taten sie auch tatsächlich: Einige Teilnehmer installierten sich sogar fernab der thematisierten Formate wie Kreuzworträtsel, Sudoku und Schach eigenständig weitere Apps und spielten munter drauflos – für mich das Zeichen, dass einer Zukunft voller Medienkompetenz und digitaler Souveränität nichts im Wege steht.
Impressionen aus der Lutherstadt Wittenberg





Ich bedanke mich ganz herzlich bei allen Organisatoren und Teilnehmern, die den Kurs überhaupt erst ermöglicht haben: